Queerfeminismus, Intersektionalität und geschlechtergerechte Sprache

Was bedeutet eigentlich queer und was hat es mit Feminismus zu tun? Was ist Intersektionalität? Und was hat das alles mit Sprache zu tun?

Dies sind Fragen, welche sich zwar nicht leicht beantworten lassen, aber in jedem Diskurs über (Queer)Feminismus und Geschlechtergerechtigkeit essentiell sind. Der Versuch sich möglichen Antworten zu nähern, lohnt sich daher auf jeden Fall und genau dazu soll dieser Vortrag dienen.

Der Begriff „queer“ ist immer öfter zu lesen, insbesondere bei der Auseinandersetzung mit Identitätsfragen und Geschlechterbildern. Was „queer“ bedeutet bzw. bedeuten kann und was nicht, wird allerdings nur wenig diskutiert und führt daher oft zu Missverständnissen oder Verwirrung.

Nach einem kurzen Input zur Entstehung des Begriffs und seiner heutigen Verwendung, wird dargestellt, was Inhalt und Ziel des Queerfeminismus ist, wie dieser intersektional zu verstehen ist und warum er einer geschlechtergerechteren Sprache bedarf.

 

Zur Referentin:

Lara Herning hat in Heidelberg Jura studiert und ihr Studium im Februar 2015 mit dem Staatsexamen abgeschlossen. Sie ist seit 2014 Referentin des Queerreferats an der Uni Heidelberg und referiert zu den Themen „Intersektionalität“ und „Sexuelle Vielfalt in der Schule“. Im Sommersemester 2015 leitet sie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ein Seminar mit dem Titel „Schule macht Gesellschaft“, in dem unter anderem verschiedene Diskriminierungsformen und gesellschaftliche Privilegien sowie deren Verankerung in unserer Sprache thematisiert werden.